Thema: Psychologische Beratung und psychische Erkrankungen
Am Elterntag stellten die Psychologinnen Teresa Pfahler und Tina Erhardt die psychologische Beratungsstelle für Menschen mit Hörbehinderung des Erzbistums Bamberg vor. Sie erklärten, welche Unterstützung Eltern und Familien bei Problemen im Alltag bekommen können. Die Beratung hilft zum Beispiel bei Streit in der Familie, Partnerschaftsproblemen, Trennung oder persönlichen Krisen. Sie ist kostenlos und vertraulich und kann auch in Gebärdensprache stattfinden.
Ein wichtiges Thema waren psychische Erkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dazu gehören Angststörungen, Depressionen, ADHS, Suchterkrankungen und Essstörungen. Anhand verschiedener Fallbeispiele wurde erklärt, wie man solche Probleme erkennen kann. Mögliche Anzeichen sind Rückzug, Traurigkeit, starke Ängste, Bauchschmerzen, Konzentrationsprobleme oder Veränderungen beim Essen.
Außerdem wurde besprochen, wie Eltern ihre Kinder unterstützen können. Wichtig ist, aufmerksam zuzuhören, Verständnis zu zeigen und Probleme ernst zu nehmen. Bei größeren Schwierigkeiten können Beratungsstellen, Ärzte oder Psychotherapeuten helfen. Auch spezielle Angebote für gehörlose Menschen wurden vorgestellt.
Die wichtigste Botschaft des Elterntags war: Niemand ist schuld an einer psychischen Erkrankung. Es ist wichtig, sich rechtzeitig Hilfe zu holen. Man darf auch dann eine Beratungsstelle besuchen, wenn keine psychische Erkrankung vorliegt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Psychologischen Beratungsstelle für Menschen mit Hörbehinderung des Erzbistums Bamberg.